Deutsche Meisterschaft der Junioren 2005 aus der Sicht von Sandra Bücher (2005)

Ja, im wahrsten Sinne des Wortes waren diese Deutschen Jugendmeisterschaften 2005 ein riesiger Erfolg für mich und ein Traum, der in Erfüllung ging.
Es war der 29.04 2005, an dem wir uns auf den Weg nach Erfurt machten zu den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Kunstradfahren. Es war meine letzte Deutsche Jugendmeisterschaft und auf Grund meines Verletzungspechs erst meine zweite. Dementsprechend hatte ich mir viel vorgenommen und war hochkonzentriert.
In der Halle angekommen, begutachtete ich erst einmal die Gegebenheiten und Umstände. Das erste Einfahren war nicht zufriedenstellend und die kleinen Einfahrflächen weckten bei vielen Sportlern nicht gerade Begeisterung. Nachdem ich abends die Möglichkeit bekam, meine Kür auf der Wettkampffläche den Kampfrichtern vorzufahren, fühlte ich mich schon sicherer. Bis auf eine Übung klappte alles. Wenn dieser Fehler morgen nicht passiert, dann wäre das ein tolles Ergebnis, dachte ich mir.
Ein dritter Platz ist möglich, und mit ein wenig Glück ist auch ein zweiter drin, das wusste ich. Schon am Vortag spürte ich ein bisschen Nervosität, und die Anspannung war mir (wer mich kennt) deutlich anzumerken. Früh ins Bett, hieß es, damit ich am Wettkampftag auch ordentlich fit war.

Am nächsten Tag fuhren wir erst einmal in die Erfurter Innenstadt, da mein Start erst gegen 19:00 Uhr angesetzt war. Ein wenig Ablenkung tat mir ganz gut, denn die Nervosität ist mein größter Feind. Gegen 16:30 Uhr kamen wir dann in die Halle. Nun war die Zeit gekommen, und ich hätte es am liebsten schon hinter mir. Zu Hause hatte ich mir schon oft vorgestellt, wie schön es wäre, Zweite zu werden oder sogar ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Ich musste einfach nur mein Programm gut durch bekommen! Dann war alles möglich! Wobei man vom ersten Platz wirklich nur von einem Traum hat reden können, denn
die Konkurrenz war sehr stark. Sabine Hermann, die amtierende Europameisterin, war aus eigener Kraft nicht zu schlagen.
Aber für diese Gedanken blieb jetzt absolut keine Zeit mehr. Ich war nur noch darauf fixiert, meine Kür sauber durchzufahren.
Im Sportlerbereich machte ich mich für das letzte Einfahren bereit. Es klappte eigentlich alles. Jetzt hieß es, runter in den Wettkampfbereich, schnell noch einmal auf Toilette, dann Kopfhörer auf und versuchen ruhig zu werden. Ich ging meine Kür noch einmal im Kopf durch und versuchte locker zu werden. Anschließend folgten ein paar Dehnübungen und lockeres Warmspringen. Hochkonzentriert ging ich mit meinem Trainer an die Wettkampffläche. Nun war die Stunde gekommen. Ich rollte auf die Fläche und versuchte mich nur auf mich zu konzentrieren und alles um mich herum auszuschalten. Gleich in der ersten Minute musste ich kurz mit dem Fuß auf den Boden. Drehsprung heißt die Übung. Aber nicht weiter schlimm, ich musste nur ruhig weiterfahren, als ob nichts gewesen wäre, und das tat ich dann auch. Der Rest lief einwandfrei. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich hatte es geschafft.

Alle klatschten, und ich schaute nach meinem Ergebnis: 320,67 ausgefahrene Punkte! Erster Platz bis dahin! Von mir fiel alle Last ab. Ich war einfach nur glücklich, dass es jetzt so toll geklappt hatte. 320,67 Punkte und nur 8 Punkte Abzug, das war schon ein Traumergebnis. Jetzt mussten die anderen ran. Dritter war ich jetzt ja schon, das wusste ich. Katja Scherer fuhr ebenfalls perfekt. Mir war klar, es würde knapp werden. Die Kampfrichter sahen bei einem Übergang einen Fehler, die Punkte rutschten langsam bis
auf 319,59 Punkte. Ich hatte es geschafft! Ich war Zweite, konnte es kaum glauben. Julia und Nadja Thürmer, das 2er -Paar aus Mainz-Finthen, erreichten um die gleiche Zeit den zweiten Platz, und wir umarmten uns gegenseitig vor Freude. Während unseres Freudentaumels startete als letzte die amtierende Europameisterin Sabine Herrmann. Souverän wie immer begann sie. Doch dann, eine Übung ging schief. Sie musste wiederholen, und die Punkte näherten sich immer mehr meinem Ergebnis. Die letzte Übung brachte die Entscheidung. Sie schaffte nicht alles in der vorgeschriebenen Zeit.

Völlig überrascht starrte ich auf die Anzeigetafel, und jetzt passierte das Unglaubliche: Es standen 320,64 Punkte auf der Anzeige! Meine Mutter sagte nur ,,Du hast es geschafft", aber ich wusste, erst musste das Ergebnis in Gelb aufleuchten. Und da war es! Sabine kam auf Platz zwei. Ich hatte es geschafft! Mit 0,03 Punkten Vorsprung, ein Wimpernschlag, hatte ich den Titel gewonnen!
Nun kamen alle auf mich zugestürmt und drückten mich. Ich konnte es gar nicht fassen, dass ich nun Deutsche Meisterin war. Die Siegerehrung war megaschön, und anschließend wurde  der Erfurter Innenstadt erst einmal gefeiert. In dieser Nacht konnte ich gar
nicht schlafen. Ich ließ den ganzen Tag noch einmal an mir vorüberziehen, jedoch realisieren konnte ich es erst einen Tag später bei unserem tollen spontanen Empfang. Christoph Nickolaus hatte einen Tag später ebenfalls den Titel geholt, und somit kamen wir mit zwei Deutschen Meistertiteln nach Hause.

Das Highlight für uns war dann, mit einem schwarzen Jaguar Cabrio durch den Ort gefahren zu werden. Das war ein geniales Gefühl. Nochmals vielen Dank dafür!
Auch ein toller Empfang eine Woche später freute mich riesig und zeigt, wie der Verein hinter uns steht. Insgesamt war für mich diese Saison 2005 ein riesiger Erfolg, und auch die Nominierung als Ersatzfahrerin für die Europameisterschaft 2005 freute mich
sehr.
Heute kann ich sagen, ich habe meine Knorpelverletzung am Fuß gut überstanden. Es hat sich gelohnt, nicht aufzugeben und mit harter Arbeit Schritt für Schritt wieder nach vorne zu kommen. Ich glaube, ich kann stolz darauf sein, so schnell wieder in der Spitze mitzufahren, und freue mich, die Juniorenklasse mit dem Titel als Deutsche Meisterin beendet zu haben.

Sandra Bücher

RV ­ Klein-Winternheim feiert Europa- und Deutsche Meister (2005)

Wieder einmal konnte der Radsportverein 1921 Klein-Winternheim über die Ortsgrenzen hinaus seinem Ruf als Talentschmiede gerecht werden. Oder besser anders herum: Europa- und Deutscher Meister Christoph Nickolaus und Deutsche Meisterin Sandra Bücher machten den Namen ,,Klein-Winternheim" nicht nur der Fachwelt in Deutschland und Europa bekannt(er). Ihnen zu Ehren lud der Verein zu einer gelungenen Meisterfeier in die Radsporthalle, und so kamen Freunde, Verwandte, Klein-Winternheimer, politische und Fachprominenz in großer Zahl, um mit zu feiern und den Meistern Reverenz zu erweisen.
Wie in solchen Fällen schon fast zur Gewohnheit geworden, übernahm der Musikverein die musikalische Umrahmung, und der 2. Vorsitzender des RV Rainer Schmitt moderierte. Er würdigte die Leistung der beiden Meister, die die voran gegangenen komplizierten Verletzungen ebenso meisterlich überwanden, zählte die zahllosen Titel ihrer noch jungen Karriere auf und überreichte nicht ohne emotionale Betroffenheit die Präsente des Vereins. 

Ebenso rührend war der Aufmarsch des zahlreichen Radsport-Nachwuchses, der den ,,Vorbildern" Sandra und Christoph rote Rosen überreichte. Werden aus den Kleinen und Kleinsten ähnliche Talente hervorgehen?
Rainer Schmitt konnte von der erschienenen Prominenz u.a. den Verbandsbürgermeister Ralph Spiegler-, die später hinzugekommene, da extra aus Berlin eingeflogene Ortsbürgermeisterin und Bundestagsabgeordnete Ute Granold, die Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien, den Vorsitzenden des Radsportverbandes Rheinland-Pfalz Udo Rudolf, den 2. Vorsitzenden des Sportbundes Rheinhessen Dieter Martin, den Vorsitzenden des Radsportverbandes Rheinhessen Jakob Bugner begrüßen.

In ihren Glückwünschen und Würdigungen setzten die Redner unterschiedliche Akzente und sahen in den Meister-Leistungen nicht nur Charakterstärke, Ehrgeiz, Fleiß, Ausdauer oder Geduld realisiert, sondern auch Werbung für den Nachwuchs, Ansporn und Vorbild für die Jugend, was aber auch das Enga- gement der Eltern und das günstige Umfeld im Verein sowie die Unterstützung der Ortsverwaltung und des Gemeinderates voraussetze. Sollten all die guten Wünsche in Erfüllung gehen, kann es um die weitere Zukunft der beiden Meister und des Vereins nur zum Besten stehen!

Dank und Anerkennung zollte Rainer Schmitt natürlich auch den Eltern und Familien von Sandra und Christoph, die abschließend ihrerseits den Anteil der Eltern, der Trainer-Väter, der ärztlichen Betreuer, der Sponsoren (H.-J. Lauer/Gehalin) und der Spezialtrainer an ihrem Erfolg würdigten, ehe der Musikverein die Nationalhymne intonierte.
Atemlose Stille herrschte im anschließenden gemütlichen Teil, als auf der Großbild-Leinwand noch einmal die meisterlichen Vorführungen Sandras und Christophs gezeigt wurden, fachgerecht kommentiert von den beiden Trainer-Vätern.
Ähnlich wie bei der realen Vorstellung ernteten die beiden Meister noch einmal den verdienten Applaus der Anwesenden.

Der RV und Klein-Winternheim sind stolz auf Sandra Bücher und Christoph Nickolaus!

Ludger Bolwin

7. Platz für den RSV Klein-Winternheim beim Europapokal der Vereinsmannschaften (2005)

Beim Europapokal der Vereine im Kunstradfahren, der am vergangenen Wochenende in Erlenbach bei Heilbronn ausgetragen wurde, konnten sich die Sportler aus Klein-Winternheim gut behaupten.

Bei diesem Wettkampf müssen immer drei Starter aus einem Verein eine Mannschaft bilden. Es sind alle Disziplinen, wie Einer, Zweier und Mannschaftsfahren aller Altersklassen zugelassen. Wie auch beim Wormser Cup fahren die Sportler eines Vereines jeweils auf drei Fahrflächen zur gleichen Zeit.

Sandra Bücher, Sabrina Leist und Christoph Nickolaus, die alle drei in der Juniorenklasse im einer Kunstrad an den Start gingen, absolvierten das erste Drittel der sechs Minuten Fahrzeit ohne Fehler. Danach schlichen sich bei Sandra, wie auch bei Sabrina kleine Fehler ein und die letzte Übung war außerhalb der Zeit. Die Ergebnisse mit ausgefahrenen Punkten von 307,73 (Sandra) und 258,90 (Sabrina) bestätigten dann auch die Patzer.

Christoph konnte mit einer fast fehlerfreien Kür, die er innerhalb von 5:30 fuhr, eine Punktzahl von 330,72 ausfahren und sein Können unter beweis stellen. Trotz strenger Wertung lies er sogar namhafte Elitefahrer hinter sich und hatte zum Schluss die höchste ausgefahrene Punktzahl in der Einerdisziplin.

Ausgehend von jeweils ca. zwei Punkten Unterschied zwischen dem vierten und siebten Platz in der Mannschaftswertung und einem Starterfeld von 19 Mannschaften ist das RSV-Teamergebnis beachtlich.

Weltjahresbestleistung und erste Plätze für die Kunstradfahrer des RV Klein-Winternheim (2005)

Der am vergangenen Sonntag ausgetragene Langenbergpokal in Baunatal bei Kassel war für die vier angetretenen Sportler aus Klein-Winternheim sehr erfolgreich.

Familie Bugner musste die ca. 230km lange Anreise zur Sportstätte schon um 6.00 Uhr beginnen, denn der jüngste Spross Benedikt war gleich zu Anfang der Veranstaltung um 9.00 Uhr mit seinen Programm aufgestellt. Abzug bei der ersten Übung hat es dann verhindert, dass er trotz exakter Ausführung ganz knapp an seiner Bestleistung vorbei fuhr und mit 233,51 Punkten bei den Schülern C den 2. Platz belegte.

Sein Bruder André, mittlerweile ein Routinier in der Schüler-B-Klasse, konnte den ersten Platz mit einer persönlichen Bestleistung von 242 Punkten halten.

Die als Höhepunkt gesetzten Deutschen Juniorenmeister Sandra Bücher und Christoph Nickolaus, konnten alle Erwartungen der Zuschauer erfüllen.

Sandra musste sich auf Unebenheiten des Bodens einstellen und erreiche ebenfalls ihre persönliche Bestleistung mit 324,76 Punkten und natürlich den ersten Platz.

Christoph, der als letzter Starter der Veranstaltung antrat, setzte noch eins drauf und konnte Weltjahresbestleistung mit 337,05 Punkten ausfahren und sein Europameisterniveau bestätigen.  Der Juniorenweltrekord liegt zur Zeit bei 336,6 Punkten, der aber bei einer nationalen Veranstaltung, wie die Deutsche Meisterschaft, ausgefahren werden muss.

 

Die neue 4er-Schüler-Mannschaft des RV (2005)

Im Januar sprach mich Heike Lauterbach an, ob ich nicht Lust hätte, vier kleine Jungs im Alter von 6 bis 8 Jahren zu trainieren. Mit dabei waren Christoph Berlin, Janik Berlin, Marvin Hackl und Mike Lauterbach. Da ich sowieso eine 4er-Mannschaft trainieren wollte, sagte ich natürlich zu.
Zum ersten Mal mit den Vieren in der Radsporthalle, merkte ich schnell, dass es gar nicht so einfach ist, vier wilde Jungs zu bändigen. Wir begannen mit den Standardübungen, die jeder  Vierer am Anfang lernt. Jedoch fielen diese Übungen den jungen  Sportlern schwer, und ich musste irgendwie versuchen, es ihnen beizubringen.
Da ich als Trainerin noch nicht  so viel Erfahrung hatte, half mir Heike  am Anfang. Sie holte ein paar Hütchen,  und wir stellten sie dann für die jeweilige Übung ordnungsgemäß auf.  Christoph, Janik, Marvin und Mike  mussten dann so um die Hütchen herumfahren, wie ich es ihnen erklärte.  Nach vielen Versuchen und vielem Herumfahren klappten nach dem ersten  Training schon ein paar Übungen. Nach  diesem Training,war mir bewusst, dass  es doch nicht so einfach werden würde, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Die nächsten Trainingsstunden übte ich  mit ihnen immer unterschiedliche  Übungen, bis schließlich 17 Übungen  zusammen kamen. Jetzt musste ich den  Jungs beibringen, dass sie diese 17  Übungen in der richtigen Reihenfolge  und zusammenhängend fahren. Wenn  ich ehrlich bin, hätte ich nie geglaubt,  dass ich ihnen das beibringen würde. Als  dies in Reihenfolge das erste Mal ge klappt hatte, war ich total begeistert.
Nun mussten noch zwei Dinge geklärt  werden. Die Gruppe brauchte einen  Kommandogeber, der für die Mitfahrer  das Kommando gibt, so dass alle  gleichzeitig fahren, und zweitens muss ten die 17 Übungen in fünf Minuten  vollendet werden.
Ich übergab Mike das Kommando, da er der Älteste ist. Am Anfang fiel es den anderen schwer, auf das Komman do zu hören, und sie fuhren einfach, ohne dass Mike etwas gesagt hatte. Aber von Training zu Training wurde es natürlich immer besser, und bald schafften sie das ganze Programm ohne Sturz und innerhalb der fünf Minuten. Da war ich total stolz auf meine vier Jungs.
Heike schlug dann vor, dass wir dieses Jahr noch auf eine Meisterschaft fahren sollten, denn der Pfalzpokal in Böhl-Iggelheim bot sich dazu an. Nach einer Besprechung waren die Kinder und Eltern einverstanden. Ich war mir sicher, dass sie das schaffen würden, aber dann war Christoph zwei Wochen vor der Meisterschaft in Urlaub, so dass wir eigentlich vor der Meisterschaft nicht mehr trainieren konnten. Diese Zeit war viel zu lang, da sie das Programm schon nach einer Woche vergessen hatten. Damit das Training aber nicht ausfallen musste, fuhr ich mit Janik, Marvin und Mike zusammen das Programm, so dass sie nicht aus der Übung kamen. Aber zwei Wochen, in denen Christoph kein Trai ning hatte, mussten nachgeholt werden, da wir nicht einfach auf die Meister schaft fahren konnten, ohne vorher nochmal das Programm geübt zu haben.

Als Christoph vom Urlaub zurück war, legten wir deshalb freitags und samstags ein Sondertraining ein. Frei tags trainierten wir zum ersten Mal in  der Haybachhalle. In diesem Training  klappte kaum etwas, da es eine ganz  andere Umgebung war als in der ver trauten Radsporthalle. Dazu kamen die  vielen bunten Linien, die doch sehr irritierten und nicht in der Radsporthalle  vorhanden sind. Nach diesem Training  hatte ich noch mehr Angst vor dem Start  am Sonntag. Das Training am Samstag  in der Radsporthalle aber klappte su per, da war ich doch wieder etwas beruhigter.

Dann kam der große Tag für meine vier Jungs: die erste Meisterschaft am Sonntag, dem 10.07.05, in Böhl-Iggelheim. Dort angekommen, trainier ten wir in der Pause auf der Trainingsfläche. Alles lief super, und ich war dann schon erleichterter, da sie auf einer fremden Fahrfläche gut gefahren waren. Jetzt müsste es nur nochmal so gut auf der Wettkampffläche laufen, dachte ich mir. Als sie aufgerufen wurden, wurde ich total nervös und setzte mich an den Rand der Wettkampffläche. Nach der Startfreigabe sagte Mike ,,los", und sie begannen ihr Programm zu fahren. Alles lief spitzenmäßig, bis auf Kleinigkeiten, die aber nicht so schlimm waren. Von 216 aufgestellten Punkten konnten sie 206 ausfahren. Eine tolle Leistung für den ersten Wettkampf! Ich war mehr als zufrieden und bin ganz stolz auf meine Jungs. Sie wurden Zweiter und bekamen sogar einen kleinen Pokal, über den sie sich sehr freuten.
Zurzeit sind wir wieder fleißig dabei, neue Übungen zu trainieren, so dass Christoph, Janik, Marvin und Mike nächstes Jahr in ihrer ersten gemeinsamen Saison noch mehr Punkte auf stellen können.
Ich hoffe, dass die Vier zusammen bleiben und ich sie trainieren kann, denn obwohl es manchmal nicht leicht und teilweise anstrengend mit ihnen ist, macht es auch immer wieder großen Spaß, ihnen mehr beizubringen.

Raike Nickolaus